Das Phablet – Wissenswertes und Informatives

Seit 2015 sind die Verkaufszahlen auf dem Tablet-Markt rückläufig. Die Benutzer finden wenig Nutzen für ihre Geräte und haben folglich wenig Gefallen daran. Stattdessen haben sich Tabletkombinationsgeräte wie zum Beispiel die Surfaces von Microsoft, sowie die sogenannten „Phablets“ bei den Verbrauchern durchgesetzt. In meinem folgenden Artikel möchte ich euch über Eigenschaften und Nutzen von Phablets, die manchmal auch Smartlets genannt werden, informieren.

Phablet, Quelle: pixabay.com
Phablet, Quelle: pixabay.com

Immer wieder stehen viele Menschen vor der Frage: Tablet oder Smartphone? Zu klein ist das Smartphone, gerade wenn es um Videos schauen, E-Books lesen und Spiele zocken geht.  Ein Tablet stellt auch nicht immer die passende Alternative dar, da es oftmals zu groß ist. Außerdem lässt es sich nicht zum SMS schreiben und telefonieren verwenden. Wer von euch vor diesem Problem steht, sollte sich für ein Phablet entscheiden. Die Geräte mit Touchscreen und mit Telefon-Funktion stellen einen Kompromiss zwischen Tablet und Smartphone dar. Mobiles Gaming wiederum ist ein wichtiges Kriterium bei Tabletverkäufen und entscheidet häufig über deren Anschaffung. Tablets haben aufgrund der Bildschirmgröße gegenüber den Alternativen einen großen Vorteil, da größere Bildschirme eine feinere Bedienung erlauben. Ein größerer Bildschirm zahlt sich beim Spielen aus. Nicht zuletzt, da die Spielehersteller immer wieder neue Games auf den Markt bringen, damit keine Langeweile aufkommt bei Online-Slots und Videospielen. Aber auch ein größeres Phablet ist geeignet, um den Detailreichtum von Online-Games entsprechend darzustellen und ist darüber hinaus unterwegs immer dabei. Das macht die Entscheidung für das eine oder andere Gerät nicht unbedingt einfacher.

Was ist ein Phablet?

Unter Phablets versteht man eine Mischung aus Tablet und Smartphone. Es handelt sich dabei in der Regel um ein kleineres Tablet mit Telefon-Funktion beziehungsweise ein größeres Smartphone. Phablets haben meistens eine Bildschirm-Diagonale von ca. 15 bis 20 cm (5,5 bis 8 Zoll), was einen problemlosen Transport in der Hosentasche schwierig macht. Außerdem ist oftmals so ein großes Smartphone zu groß für kleine Hände, wie zum Beispiel zarte Frauenhände. In erster Linie als Multimedia-Smartphones, als Navi-Ersatz im Auto, als Geräte für Senioren, Personen mit Sehbehinderung und als Business-Handys finden Phablets gerne und oft Verwendung. Die Hersteller sind mitunter sehr einfallsreich, wenn es um große Smartphones geht: Ob Huawei Mediapad X1, Samsung Glaxy Note, Asus Fonepad 7 oder Tuchlet: Es handelt sich am Ende um ein Phablet. Zum Teil werden die Geräte auch als Smartphone Tablet, Tablet Phone oder Smart Tablet bezeichnet.

Phablet, Quelle: pixabay.com

Mit einem Phablet in der Hosentasche kann sowohl jederzeit telefoniert als auch beste Unterhaltung genossen werden. Natürlich können diese guten Eigenschaften auch einem normalen Smartphone zugeschrieben werden, jedoch besitzen diese Geräte meistens ein kleineres Display, was die Qualitäten in Bezug auf Entertainment etwas einschränkt. Bedienen könnt ihr ein Phablet mit einer Tastatur, mit einem Stift oder selbstverständlich ganz klassisch per Hand.

Beliebte Phablets

Durch den Trend größerer Smartphones wird auch die genaue Definition von Phablets schwieriger. Samsung wartet dabei mit ihrem Galaxy Note 8 und dem Galaxy S8 Plus mit jeweils 6,3 und 6,2 Zoll auf. Etwas kleiner, jedoch deutlich teurer ist das neue Apple iPhone X mit 5,8 Zoll. Beide Hersteller verwenden neuste Technologien (wie die sogenannte „Face-ID“) in ihren Modellen und das spiegelt sich natürlich auch im Preis wider.

Wer nicht ganz so viel Geld zur Verfügung hat oder sich nicht zwischen Android und iOS entscheiden kann, hat das HP Elite x3 als Alternative zur Verfügung. Mit 5.96 Zoll hat dies ebenfalls eine beachtliche Größe und ist mit einem Preis von knapp 600€ verhältnismäßig erschwinglich, allerdings muss man im Vergleich zu den Phablets von Samsung, Apple und Co.in der Leistungsfähigkeit etwas einbüßen. Dafür kann man jedoch eines der letzten Windows Phones für sich beanspruchen.

Doch lohnt sich der Kompromiss zwischen Smartphone und Tablet überhaupt? Ich habe euch die Vor- und Nachteile von Phablets nachfolgend zusammengestellt:

Vorteile

  • Ideal für Multimedia und Apps
  • beliebtes Senioren-Smartphone
  • ein Tablet als Zweitgerät ist überflüssig
  • vereint die Vorteile von Smartphones und Tablets
  • sinnvolles Business-Gerät

Nachteile

  • schwerer und größer als ein Smartphone
  • passt nicht unbedingt in jede Hosentasche
  • umständliches Telefonieren
Quelle: pixabay.com

Wo kann ich ein Phablet kaufen?

Phablets gibt es in jedem Handy-Geschäft, in Online Shops und jedem Elektrofachmarkt zu kaufen. Da die Schwelle zwischen Phablet und Smartphone fließend ist und sich niemand die genaue Definition kennt, lohnt es sich auf jeden Fall, im Fachhandel nach einem Tablet mit Telefon-Funktion oder einem großen Smartphone mit einer Bilddiagonale ab sechs Zoll Ausschau zu halten und vor Ort dann den eigenen Phablet-Test zu machen. Es könnte durchaus möglich sein, dass euch ein Modell unter den großen Handys wie zum Beispiel das Nokia Lumia, Samsung Galaxy Edge oder das Sony Experia vollkommen ausreicht.

Quelle: pixabay.com

Phablet – Fazit

Die Auswahl ist beachtlich und ihr könnt selber entscheiden, ob auf dem Phablet ein Apfel oder Samsung aufgedruckt ist. Das Touchlet sollte auf jeden Fall einmal in der Hand gehalten werden, damit ihr euch vergewissern könnt, ob euch nicht doch ein Smartphone mit einer Bildschirmdiagonale von 5-6 Zoll ausreicht, bevor ihr euch für ein Phablet entscheidet. Es spielt keine Rolle, ob das Phablet 6 Zoll hat, ob es ein 7-Zoll-Tablet mit Telefon Funktion ist oder ob es eher ein großes Smartphone ist – am Ende zeichnet sich ein Phablet durch sein großes Display aus. Durch eine passende Schutzfolie solltet ihr dieses schützen. Hier könnt ihr die besten aktuellen Smartlets untereinander vergleichen.

Übrigens: Die Wortneuschöpfung „Phablet“ soll zum ersten Mal bei Twitter im September 2009 gefallen sein, ehe das Wort von der New York Times zum ersten Mal im Mai 2013 verwendet wurde.  Jedoch erst später hat es das Wort nach Deutschland geschafft, landete aber direkt auf eine Liste zum Kandidat zum Anglizismus des Jahres 2014.

 

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