Mandelöl – Anwendungsgebiete und Wirkung

Mandelöl – Sanfter Schutz nicht nur für den Körper

In erster Linie war Mandelöl mir zur Pflege von trockener und empfindlicher Haut bekannt, da meine Tochter als Kleinkind Neurodermitis hatte und zur Pflege ihrer trockenen und juckenden Haut benutzte ich damals Salben, die neben Harnstoff auch Mandelöl enthielten. Zum Baden kam damals ein medizinisches Produkt zum Einsatz, welches Mandelöl enthielt. Mandelöl ist reich an Vitaminen, rückfettenden Substanzen, besonders fetthaltig, schmerzlindernd und kühlend, was sich positiv auf Nadja´s Hautbild auswirkte. Mandelöl findet aber nicht nur in der Hautpflege Anwendung, sondern es findet in vielen Bereichen Verwendung.  Ich benutze es gern unter anderem zur Haarpflege.

Mandelöl – Herkunft

Bereits seit mehreren Tausend Jahren ist der Mandelbaum bei uns in Europa bekannt und als Nahrungsmittel werden seine Früchte verwendet. Damit ist er auf kultureller Basis im europäischen Raum langer als wie in China verwurzelt. Bereits zu biblischen Zeiten im Alten Testament findet der Mandelbaum mehrfach Erwähnung. Der Mandelbaum zählt zu den Pflanzen, die schon vor dem Ende des Winters blühen. Daher Symbolisiert die Mandel Vitalität und Kraft. Damals wie heute sind Mandeln im Ernährungsplan kostbare Bestandteile. Bereits die alten Ägypter haben damals ihre Brote mit Mandeln für die Pharaonen gebacken.

Quelle: _Christian-Beuschel_pixelio.de

Die Griechen wiederum haben die Mandel in der Geschichte anderweitig verankert: Demnach entstand nach einer Kunde der Mandelbaum aus einem Tropfen Blut der Göttin Kybele. Römer, Karl der Große und die Araber – alle haben die Mandel auf ihren Reisen mit genommen und verbreiteten die Mandel bis nach Nordeuropa. Aus einem Franziskaner Kloster die spanischen Mönche übernahmen die Mandel und haben sie nach Kalifornien gebracht. Dort wurde der Weltweit größte Standort der Produktion gegründet, wobei bereits seit über 4000 Jahren eine Kultivierung stattgefunden hatte. Aus den Kernen der Mandel entsteht das Mandelöl, welches als Nahrungsmittel und Pflegeprodukt eingesetzt wird – und das bereits schon seit Jahrtausenden.

Quelle: Eugen Roth_pixelio.de

Geschichte und Herkunft des Mandelbaums

Botanisch heißt der Mandelbaum Prunus Dulcis Rosaceue. Bei dem Mandelbaum handelt es sich um einen Strauch- oder ein baumartiges Gewächs. Entweder wächst er einstämmig oder er verzweigt sich bereits von der Wurzel her und wächst dann strauchförmig heran. Zwischen 2 und 8 m wird das Gehölz hoch, was von dem Standort, der Sorte und von der Form des Wuches beeinflusst wird. Der Mandelbaum bekommt Steinfrüchte. Die essbare Mandel, das Nährfleisch des Keimlings wird von uns vielfältig eingesetzt. In erster Linie wird die Mandel in der Nahrungsmittelindustrie genutzt, sowie auch im kosmetischen Bereich als Basisstoff für kosmetische Artikel.

Mandelöl – Herstellung und Gewinnung

Aus den reifen Früchten der Mandel wird Mandelöl durch Kaltpressung gewonnen. Jedoch muss der Anteil an bitteren Mandeln gering sein, da das Mandelöl sonst nicht zu genießen ist. Während der Herstellung werden die Keime zuerst zerkleinert und danach mehrmals kalt gepresst und mit einem milden Pressverfahren gefiltert, so lange bis klares Mandelöl entsteht. Durch die kalte Pressung bleiben sämtliche Inhaltsstoffe erhalten. Im Handel wird auch extrahiertes und raffiniertes Mandelöl angeboten. Diese Öle sind preisgünstiger als kaltgepresstes Mandelöl, jedoch enthalten diese Öle weniger Nährstoffe. Sie gehen durch große Wärme, die bei der Herstellung verwendet wird zum größten Teil verloren. Daher wird empfohlen, kaltgepresste Öle zu verwenden bzw. zu kaufen.

Quelle: dietermann_pixelio.de

Mandelöl – Inhaltsstoffe

Mandelöl enthält sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe. Desweiteren handelt es isch um  ein gut verträgliches Öl: Es beruhigt irritierte Haut und begünstigt weder Akne- noch Pickelbildung. Mandelöl ist eine reine, klare Flüssigkeit von milder gelber Farbe. Mandelöl enthält folgende Inhaltsstoffe:

Fettsäuren: Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren sind die wichtigsten Bestandteile des Öls. Besonders ähnlich sind die Fettsäuren vom Aufbau her mit dem Fett in unserer Haut. daher wird das Öl sehr gut von der Haut vertragen. In den Zellwänden der menschlichen Haut sind Fettsäuren zu finden, dort erfüllen sie unterschiedliche Funktionen: Zum einen kräftigen Fettsäuren die Barrierefunktion. Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren senken aufgenommen mit der Nahrung – den Cholesterinspiegel. Die Kräftigung der Gefäßwände wirkt sich auf das Herz-Kreislauf-System langfristig positiv aus.

Ölsäure: Den größten Anteil stellt die Ölsäure ungesättigter Fettsäuren im Öl dar. Für eine hohe Beweglichkeit sorgt der chemische Aufbau der Ölsäure. dank der Ölsäure kann die Haut einen sehr hohen wirksamen Schutz aufbauen.

Quelle: Rainer Sturm_pixelio.de

Linolsäure:  Eine sehr wichtige ungesättigte Fettsäure ist die Linolsäure, die für den Stoffwechsel benötigt wird. Der Anteil an Linolsäure beträgt ca. 20%.. Linolsäure wirkt Reizungen der Haut entgegen und sorgt dafür, dass ausreichend Feuchtigkeit in unserer Haut verbleibt. Außerdem erhöht Linolsäure den UV Schutz. Die Haut erreicht langfristig eine sehr stabile Widerstandsfähigkeit, die gegen Infektionen schützt.

Palmitinsäure: Palmitinsäure macht 5 Prozent des Mandelöls aus. Es handelt sich dabei um eine gesättigte Fettsäure, dank Palmitinsäure wird der Säureschutzmantel der Haut gestärkt. Vor äußeren Einflüssen bildet Palmitinsäure eine wirksame Barriere.

Ende Teil 1

Fortsetzung folgt in Kürze…..

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