E-Zigaretten – Noch immer die bessere Alternative zu Tabak Zigaretten

Dank jahrelanger Aufklärungskampagnen dürfte jedem bewusst sein wie schädlich Rauchen sowie aber auch das passive Rauchen ist. Man denke nur an die Fotos und Hinweise auf den Zigaretten Packungen. Trotzdem können viele Raucher die Finger nicht vom sogenannten „blauen Dunst“ lassen, verantwortlich für die Abhängigkeit ist das Nervengift Nikotin, welches süchtig macht. Ich schätze, da schreibe ich nix neues. Zigaretten enthalten aber nicht nur Nikotin, sondern auch Kondensat, welches beim Verbrennen von Papier und Tabak entsteht. Im Kondensat wurden bis dato ungefähr 4000 gesundheitsschädigende Substanzen nachgewiesen. Von diesen Stoffen wurden 65-85 eindeutig krebserregend nachgewiesen. Nach wie vor stellen E-Zigaretten eine bessere Alternative dar, da sie kein Kondensat enthalten.

E-Zigaretten, Bild von Dr StClaire auf Pixabay
E-Zigaretten, Bild von Dr StClaire auf Pixabay

Bei der E-Zigarette kommt es zu keinerlei Verbrennung von Tabak, was jedoch der Fall bei einer gewöhnlichen Zigarette ist. Grundsätzlich bestehen E-Zigaretten aus einem Akku bzw. einer Batterie, einem Verbindungsstück, einer Verdampfer Einheit, einem Mundstück und einem Tank. Als Energieversorgung dient der Akku, aber das Herzstück der E-Zigarette ist der Verdampfer Kopf, wo die Umwandlung des Liquid in Dampf statt findet.

E-Zigaretten – Was sind Liquide?

Es handelt sich dabei um Flüssigkeiten, die beim Ziehen an der E-Zigarette in Dampf umgewandelt wird. Heutzutage werden Liquide in unendlichen Geschmacksrichtungen und Aromen dem „Dampfer“ angeboten. Bei aller Vielfalt ist es wichtig, das ein E-Liquid wenig Inhaltsstoffe enthält. Demnach sollte ein hochwertiges E-Liquid folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Propylenglykol
  • Glycerin
  • Aromen
  • Wasser
  • Nikotin (bei bedarf)

Auf keinen Fall sollte es die Chemikalie Diacetyl enthalten. Es handelt sich dabei um ein Butteraroma, das auch bei der Produktion von Mikrowellen-Popcorn eingesetzt wurde. Beim Einatmen kann das Butteraroma schwere chronische Entzündungen der Atemwege verursachen. Die Krankheit wird auch als Popcorn-Lunge bezeichnet, da hauptsächlich Arbeiter in Popcorn Produktionsstätten mit derartigen Krankheiten zu kämpfen hatten. Ich kann euch nur nahe legen; wenn Ihr Dampft oder es vorhabt zu dampfen mit oder ohne Nikotin, achtet auf die Inhaltsstoffe der Liquide und spart nicht am falschen Ende. Außer Frage steht, das vollkommener Rauchverzicht/Dampfversicht immer noch am gesündesten ist.

E-Zigaretten – Geschichte

Anfang der 60 er Jahre wurde die E-Zigarette von Herbert A. Gilbert entwickelt. Das Patent für dieses neue Gerät reichte er schon 1963 ein, welche Gilbert als Tabak und rauchfreie Möglichkeit zum Konsum von Nikotin beschrieben hatte, es wurde bei seiner E-Zigarette kein Tabak verbrannt, sondern durch aromatisierte und heißen Dampf ersetzt. Schon damals zeigten viele Unternehmen großes Interesse an Gilberts Erfindung. Trotz einiger Angebote gelang der Durchbruch der E-Zigarette damals nicht. Auch die Tabak-Lobby war nicht interessiert zu diesem frühen Zeitpunkt.

Erst ca. 40 Jahre später entwickelte der chinesische Pharmakologe und Kettenraucher Hon Lik erneut eine E-Zigarette. Mit seiner Firma Rujan brachte er die erste E-Zigarette in den Handel, die er dann in die ganze Welt exportierte. Die Nachfrage nach E-Zigaretten stieg seitdem stark an. In den letzten Jahren verzeichnete die Branche einen Umsatz von mehrere Milliarden Dollar Umsatz. Inzwischen investieren die großen Tabak Konzerne sehr viel Geld in die Weiterentwicklung der E-Zigaretten.

Genussmittel

Auf lange Sicht sind E- Zigarette günstiger als wie herkömmliche Tabak-Zigaretten. Bis jetzt gibt es keine festgeschriebenen Gesetzte, die das „Dampfen“ in Kneipen, Gaststätten und Bars regeln. Der Dampf der E-Zigarette verfliegt rasch und aufgrund der oftmals gut riechenden Aromastoffe wird der Dampf von manchen Mitmenschen als angenehm empfunden. Eine E-Zigarette mit Nikotin als Nichtraucher nur so aus Spaß auszuprobieren, davon kann ich nur abraten, da die Suchtgefahr erheblich ist. Auch Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen (Herz-/Kreislauf) und Schwangeren ist dringend abzuraten.

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