Uhren als Wertanlage

Wie ihr richtig in Uhren investiert

Nach wie vor erfreuen sich Uhren als Wertanlage größter Beliebtheit. In erster Linie seitdem andere Möglichkeiten zur Wertanlage durch niedrige Zinsen merklich an Rentabilität und Wert verloren haben. Jedoch ist Vorsicht geboten. Nur wer sich in diesem Bereich auskennt und weiß, worauf es beim Kauf einer Uhr bzw. Uhren ankommt, sichert sich die Uhren Modelle, die Zukünftig womöglich eine rentable Wertsteigerung erfahren werden. In meinem folgenden Artikel möchte ich euch darlegen, worauf es bei einer Uhr als Wertanlage ankommt:

Uhren, Quelle: Kigoo Images_pixelio.de

Worauf solltet ihr beim Kauf einer Uhr achten?

Als erstes ist es für euch wichtig zu wissen, dass nicht jede Uhr lukrative Renditen bringt. Die meisten Uhren Modelle erfahren einen ähnlichen Verfall an Wert wie zum Beispiel ein Neuwagen. Denn ob nach eurem  Zeitmesser auch Jahre später noch nachgefragt wird, ist abhängig davon, ob sie sich zu einem Kultobjekt bzw. Sammlerstück entwickelt hat. Bei neuen Uhren besteht die Kunst des Anlegers nun darin, früh zu erkennen, inwiefern der Zeitmesser eine derartige Entwicklung machen wird. Sicherlich braucht es eine gute Beobachtungsgabe und viel Erfahrung, um sich aus dem vielfältigen Angebot wie dem Angebot von Christ, die besten Rosinen herauszupicken. Doch wenn ihr auf die folgenden Dinge beim Kauf einer Uhr achtet, macht ihr schon einmal Vieles korrekt:

Uhren – Limitierte Auflagen

Insbesondere Luxusuhren, die in einer begrenzten Auflage erscheinen, können später durchaus große Erträge bringen. Ein gern genanntes und klassisches Beispiel dafür ist in der Stahlausführung die Rolex Daytona. Gegenwärtig gibt es mitunter Wartezeiten von bis zu 8 Jahren für diese Luxusuhr, da der Fabrikant selbst für eine Limitierte Auflage dieses Uhren Modells sorgt. Dadurch zahlen Uhrenliebhaber am Markt deftige Aufschläge auf den eigentlichen Listenpreis.

Uhren, Quelle: michael berger_pixelio.de

Uhren – Weltweit gefragte Marken

Gerade wenn ihr eure Uhr als gute Investition betrachtet, solltet ihr allen „No Name“- Produkten keine Beachtung schenken. Konzentriert euch auf die stets wertstabilen und weltweit nachgefragten Uhrenmarken. Experten nennen darunter zuallererst, diejenigen Fabrikate die auch oft die eigenen Uhrenwerke verbauen wie zum Beispiel Audemars Piquet, Rolex, A. Lange & Söhne oder Patek Philippe. Aber auch Anbieter von Luxus Uhren wie Glashütte, Panerai aus Italien oder IWC Richmont sind äußerst interessant, wenn ihr in erster Linie die teuren Uhrenmodelle dieser Marken in Erwägung zieht.

Uhren – viele Komplikationen

Man versteht unter Komplikationen Zusatzfunktionen, mit denen eine Uhr zusätzlich ausgestattet sein kann. Das kann eine Mondphasen– eine zweite Zeitzone oder eine Anzeige des Datums sein. Die Königsklasse unter den Komplikationen ist der sogenannte „ewige Kalender„. Uhren die außerdem diese Funktion besitzen, zeigen nicht nur das Datum an, sondern ohne manuelle Korrektur berücksichtigen sie auch die Schaltjahre. Wie der Name es vermuten lässt, sind Komplikationen in der Herstellung aufwendig und steigern daher den Wert der Uhr.

Quelle: Joerg Schaefer_pixelio.de

Uhren – Hochwertige Materialien

Eine zutreffende, aber einfache Regel besagt, je kostbarer die verbauten Materialien sind, umso interessanter ist die Uhr als gute Wertanlage. Wie zum Beispiel das Platin-Modell der Patek Philippe-Uhr, die anlässlich eines 125. Jubiläums eines bekannten Juweliers angefertigt wurde, die aus diesem Grund, die größte Steigerung an Wert erfahren hat. Gegenwärtig zahlt Ihr dafür das 4- bis 5 fache des aktuellen Listenpreises. „Nur“ verdoppelt hat sich der Wert bei der goldenen Version, die auch in einer kleinen limitierten Auflage von 100 Exemplaren verlegt wurde. Also erzielt ihr die größten Renditen mit den besten Materialien.

Uhren – Nur im besten Zustand oder Neuwertig

Eine gute Kapitalanlage können durchaus auch gebrauchte Uhren sein, da sie durchaus günstig zu erhalten sind. Jedoch dürfen beim Zustand keine Abstriche gemacht werden. Bereits ein kleiner Fehler wie zum Beispiel ein Kratzer, kann den Wert der Uhr um bis zu 40% schmälern. Deshalb solltet ihr beim Kauf einer gebrauchten Uhr darauf achten, ob das gute Stück regelmäßig einer Revision unterzogen wurde. Sämtliche Papiere, Originalverpackung sowie alle Belege sollten in bestem Zustand vorhanden sein. Auch wenn ihr euch entschließt Neuware zu kaufen, solltet ihr selber darauf achten, alle 5 bis 7 Jahre eine Revision eurer Uhr zu veranlassen und die Revision mit einem Zertifikat nachweisen zu lassen. Außerdem solltet ihr eure Luxusuhr nur in Ausnahmefällen tragen. Als Wertanlage sind sie besser in einem Tresor aufgehoben, wo sie sicher aufbewahrt werden.

Quelle: Joerg Schaefer_pixelio.de

Uhren – Vorgeschichte der Uhr

Auch das Image und somit die Vorgeschichte spielt zu guter Letzt eine große Rolle bei Uhren. Wenn sie zum Beispiel einen bekannten Vorbesitzer hatte, wie Mahatma Gandhis Uhr der Marke Zenith oder Albert Einsteins goldene Uhr der Marke Longines, dann steigen die Preise sehr in die Höhe. So wurde Albert Einsteins Uhr im Jahr 1931 für 596.000 US-Dollar versteigert, während Mahatma Gandhis Uhr mit anderen Gegenständen zusammen einen Betrag von insgesamt 1,8 Millionen US-Dollar erzielte.

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