ERP-Systeme in der Getränkeindustrie

Angesichts von Änderungen im Konsumverhalten, eines härteren Wettbewerbs und steigenden Kosten für Betriebskosten, Logistik und Rohstoffe erkennen heutzutage viele Brauereien, dass Wasser, Hefe, Malz und Hopfen nicht mehr die einzigen unerlässlichen Zutaten in Ihrem Rezept, für wettbewerbsfähige und erfolgreiche Unternehmen sind. Eine ebenso wichtige Zutat für die Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu vereinfachen, zu automatisieren und zu optimieren – von dem Erhalt der Rohstoffe bis zur Auslieferung der Produkte an den Endkunden oder Großhändler. Optimierte Prozesse tragen dazu bei, in der Getränkeindustrie die leistungsstärksten Unternehmen zu schaffen. Genau an diesem Punkt, kommt eine zeitgemäße ERP (Enterprise-Resource-Planning-Lösung) ins Spiel. Was ERP genau bedeutet, könnt Ihr in meinem folgenden Artikel lesen:

ERP-Systeme, Quelle: drink-it

ERP – Definition

ERP bedeutet höhere Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Die optimale ERP-Lösung ist sofort einsatzbereit, automatisiert und unterstützt die Geschäftsprozesse und hilft dem Unternehmen, dessen Prozesse auf effiziente und schnelle Art und Weise durchzuführen. Eine moderne ERP-Lösung führt die Wertschöpfungskette eines Unternehmens in nur einem einzigen nahtlosen, effizienten und einfachen Workflow zusammen. Sie liefert wertvolle, neue Einsichten eines Geschäftes in Echtzeit, wodurch die Entscheidungsfindung genauer und schneller gemacht werden kann. Gerade in der heutigen Zeit, sollten Unternehmen nicht ins Hintertreffen geraten, sondern Energie und Zeit in die Wahl der richtigen Bier Software für ihre Brauerei investieren. Da das der erste wichtige und entscheidende Schritt ist, um einen maßgeblichen und wettbewerbsfähigen Unterschied auf dem Markt zu bewirken.

ERP-Systeme, Quelle: drink-it

ERP – Vorteile

Integrierte ERP-Systeme bieten dem Unternehmen viele Vorteile. Sie rationalisieren Geschäftsprozesse und sorgen für eine reibungslose Kommunikation, eine einheitliche Datenhaltung und durchgängige Informationen im Unternehmen. Fundiertes Berichtswesen und Echtzeit-Daten verbessern das Controlling. Aber auch den Mitarbeitern kommt diese Verbesserung ihrer Arbeitswelt zu Gute. Ich habe 10 Gründe zusammengefasst, weshalb jede Firma eine ERP-Software verwenden bzw. einsetzen sollte:

1.Transparenz und Einheitlichkeit

Eine ERP-Software ist modular aufgebaut und vernetzt sämtliche Daten unterschiedlicher Unternehmensbereiche, wie zum Beispiel Lagerhaltung, Service, Vertrieb, Projektmanagement und Warenwirtschaft können wichtige Daten aus den anderen Bereichen aufrufen und profitieren von vollständigen, einheitlichen Informationen.

2 Gemeinsame Datenbasis

ERP-Systeme schaffen für sämtliche Abteilungen eines Unternehmens eine einheitliche Datenbasis. Wodurch die Transparenz, die Kommunikation und der Informationsfluss verbessert wird. Doppelter Erfassungsaufwand, Inkonsistenzen und Redundanzen gehören somit der Vergangenheit an.

3. Verbesserung der Zusammenarbeit 

Insbesondere wird die E-Collaboration durch Projektmanagement und Dokumentenmanagement-Systeme verbessert. Dank Versionierung und flexiblen Zugriffsregelungen können Teams sogar an verteilten Standorten an den gleichen Ressourcen zusammenarbeiten.

4. Prozessoptimierung 

Prozesse und Workflows werden bereits auf den Prüfstand bei der Einführung eines ERP-Systems gestellt. Häufig unterstützt die Software Best Practices sowie die Einhaltung von Compliance-Regeln. Nebenbei werden Verfahrensdokumentationen,die vom Gesetzgeber verlangt werden, mit erledigt.

5. Bessere Berichte für die Steuerung des Unternehmens 

Verlässliche, aktuelle und vollständige Zahlen aus verschiedenen Bereichen eines Unternehmens ermöglichen aussagekräftige und flexible Berichte, und das auch bereichsübergreifend. Anstatt von Zeit intensiven manuellen, erstellten Excel-Berichten mit oftmals vielen Fehlerrisiken liefern ERP-Systeme automatisierte Berichte mit Echtzeit-Daten.

6. Zeitersparnis

Geschäftsprozesse werden in ERP-Systemen rationeller und stringter abgearbeitet. Erfassungsaufwändige und redundante Tätigkeiten fallen weg. Der Suchaufwand verringert sich dementsprechend. Die Zeitersparnis hat auch einen Wettbewerbsvorteil zur Folge. Flexible, schnellere Unternehmen ziehen an langsamere Unternehmen vorbei.

7. Fehlerquellen eliminieren

Da die Daten nicht mehr doppelt erfasst werden müssen, entstehen daher auch keine Übertragungsfehler und Inkonsistenzen. Rechnungen werden korrekt und vollständig erstellt, da die  Abrechnungsdaten und Positionen aus dem System mit übernommen werden. Das Controlling/Reporting erhält keine widersprüchlichen Angaben zu dem gleichen Sachverhalt.

8. Erfolgreiche Steuerung der Projekte

Der 360-Grad-Blick auf Projektressourcen und Projekte verbessert und erleichtert die Planung sowie das Controlling bei Projekten. Die Erfassung und Abrechnung von Leistungen und Lieferungen wird erleichtert. Ist eine Finanzbuchhaltung auch mit integriert, kann sehr schnell eine Deckungsbeitragsrechnung abgerufen werden.

9. Motivation der Mitarbeiter

Routineaufgaben, die oft langweilig sind, werden automatisiert, Abläufe verschlankt und vereinfacht. Die Mitarbeiter fühlen sich effektiv und kompetent. Sie müssen weniger Überstunden leisten und haben Erfolgserlebnisse. Das motiviert!

10. Kostensenkung

Reduziert wird der Verwaltungsaufwand. Just-in-Time Leistungen und -Lieferungen werden durch Optimierung der Ressourcen ermöglicht. Vorhalten von Personal oder unnötige Lagerhaltung werden vermieden. Die elektronische Archivierung von Dokumenten spart Büromaterial und Regalplatz.

ERP-Systeme – Fazit

Um in der heutigen Zeit, mit der Konkurrenz mithalten zu können, sollte ein Unternehmen sich für ein ERP-System entscheiden. Bei der Entscheidung, welche Software es sein soll, sollten sich die Verantwortlichen Zeit lassen, da es viele Anbieter für ERP-Systeme gibt.

 

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