Cashewkerne gegen Depressionen

Ich esse ich nicht nur gern Trockenobst in Form von Datteln, Bananenchips und getrockneten Kiwis,  sondern auch Nüsse, insbesondere die Sorten Macadamia-Nüsse, auch bekannt als die „Königin der Nüsse„, Paranüsse und Cashewkerne. Cashewkerne verzehre ich im Augenblick täglich, da ich in der kalten und dunklen Jahreszeit bereits seit Jahren an leichten depressiven Verstimmungen leide und das nicht erst seit gestern. Ich achte natürlich nicht nur auf meine Ernährung, sondern gehe auch spazieren, obwohl ich mich manchmal wirklich überwinden muss, bei schlechten Wetter, an die Frische Luft zu gehen. Auch Kerzenlicht, soll gegen Stimmungsschwankungen  durchaus hilfreich sein. Sowie auch, was allgemein bekannt ist; sportliche Betätigung, aber zu meiner Schande muss ich zugeben; dass ich ein absoluter Sportmuffel bin und mit Sport überhaupt nix am Hut habe (leider). Nun aber zurück zu den köstlichen Cashewkernen und warum sie auch gegen Depressionen hilfreich sind:

Cashewkerne, Quelle: w.r.wagner_pixelio.de

Cashewkerne – Natürliches Antidepressiva

Ein häufiger Grund für psychische Probleme ist ein Mangel an Nährstoffen. Bestimmte Nährstoffe unterstützen den Körper, die Neurotransmitter wie Noradrenalin, Dopamin und Serotonin, zu bilden. Diese Botenstoffe sorgen für mehr Energie, eine bessere Stimmung, für einen erholten Schlaf und für bessere Konzentration. Sehr hilfreich gegen psychische Probleme sind auch Cashewkerne. Da sie unterschiedliche Nährstoffe enthalten, gelten sie als natürliche Antidepressiva, welche eine guten Einfluss auf das Wohlbefinden und auf die Stimmung haben.

Cashewkerne, Quelle: Timo-Klostermeier_pixelio.de_.jpg

 

Magnesium

Cashewkerne sind sehr reichhaltig an Magnesium, was sehr wichtig bei Depressionen ist. Im Menschlichen Körper ist Magnesium an 300 biochemischen Reaktionen mit beteiligt. Dieser Mineralstoff hilft erholsamer zu schlafen, Nervensignale weiter zu leiten, Muskelverspannungen zu lösen und fördert die Durchblutung. Außerdem fördert Magnesium die Entspannung und Ruhe und hilft, Unruhe, Nervosität und Angst zu verringern. Jedoch kann genau das Gegenteil, ein Mangel an Magnesium, bewirken, das beutet, das ohne Grund ein unruhiges, depressives und gereiztes Gefühl entstehen kann. Auch unerklärbare Müdigkeit, allgemeine Schwäche und Schlafstörungen können aufgrund eines Mangels an Magnesium entstehen.

Tryptophan

Es handelt sich bei Tryptophan um eine Aminosäure, die unser Körper für die Bildung verschiedener Funktionen und Substanzen benötigt. Im Körper werden durch chemische Prozesse aus Tryptophan Niacin und Serotonin gebildet. Bei den Botenstoff Serotonin handelt es sich um ein körpereigenes Glückshormon. Es wirkt sich auf das Wohlbefinden positiv aus, da es eine stimmungsaufhellende Wirkung hat. Desweiteren hilft Serotonin den Schlaf zu regulieren. Der Spiegel an Serotonin kann tagsüber durch genügend Tryptophan fast konstant gehalten werden, was dazu führt, dass in der Nacht und beim Einschlafen genügend  Melatonin gebildet werden kann. Sehr wichtig für den Schlaf-wach-Rhythmus ist Melatonin, dieser sorgt für einen guten erholsamen Schlaf. Außerdem beeinflusst Serotonin auch den Appetit und kann sehr hilfreich bei Übergewicht sein.

Cashewkerne, Quelle: R_K_B_by_Timo Klostermeier_pixelio.de

Vitamin B3 und Niacin wird in unseren Körperzellen zur Bildung von Energie benötigt. Desweiteren wird es auch verwendet, um im Gehirn chemische Botenstoffe zu bilden, welche im Gehirn die Reizweiterleitung ermöglichen. Bei einem existierenden Mangel an Tryptophan treten oft schwere Angststörungen, Stimmungsschwankungen und zum Teil auch Depressionen auf. Ein gesundes Maß an Tryptophan unterstützt, depressive Verstimmungen zu vermindern.

Omega-3-Fettsäuren

Es handelt sich bei Omega-3-Fettsäuren um essenzielle Fettsäuren die für unsere Gesundheit von sehr großer Bedeutung sind. Jedoch kann unser Körper diese Fettsäuren nicht selber herstellen und muss daher über unsere Ernährung zugeführt werden. Sehr viele Omega-3-Fettsäuren liefern auch Cashewkerne.

Das zentrale Nervensystem erzeugt bei einer Depression entzündliche Chemikalien, die sich Zytokine nennen. Diese Zytokine sind Verantwortlich dafür, dass sich die Symptome einer Depression verschlimmern. die Aktivität dieser Zytokine wird durch Omega-3-Fettsäuren gehemmt. Desweiteren spielen Omega-3-Fettsäuren auch eine große Rolle im zentralen Nervensystem und helfen dabei, Merkmale einer Schizophrenie zu minimieren und Verstimmungen zu lindern. Um leichte Stimmungsschwankungen zu senken und depressive Verstimmungen zu reduzieren, ist es von Vorteil, jeden Tag eine Handvoll Cashewkerne zu essen. Bei schweren Depressionen können Cashewkerne auch hilfreich sein, jedoch sollten schwere Depressionen von einem Facharzt untersucht und behandelt werden.

Cashewkerne, Quelle: _by_Timo Klostermeier_pixelio.de

Cashewkerne – Fazit

Auf jeden Fall kann ich es denjenigen von euch, die auch mitunter an Stimmungsschwankungen leiden (so wie ich) Cashewkerne mit in die Ernährung mit aufzunehmen. Außerdem schmecken sie wirklich köstlich und sind sehr gehaltvoll. Ich knabbere sie gerne zwischendurch.

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