Visitenkarte – Aushängeschild im Berufsleben

Die Geschichte der Visitenkarte

Nach wie vor gilt die Visitenkarte als Aushängeschild im Geschäftsleben bzw. Berufsleben. Habt Ihr gewusst, das s die kleine Kärtchen bereits seit dem 17 Jahrhundert für die eigene Person als Werbemittel gilt?! Es wird sogar angenommen, dass sie im alten Ägypten bereits zu bestimmten Anlässen übergeben wurde. Zum Beispiel war es damals gang und gäbe, dass man sich zum Jahres auftakt gegenseitig beschenkte. Neben Skarabäen und Neujahrsflaschen wurden oft kleine Sprüche und auch kurze Notizen verschenkt. In französischen feinen Adelskreisen zu den Zeiten des Sonnenkönigs Ludwig des XIV im 17 Jahrhundert,  war es damals üblich, dem Gastgeber/Hausherren bei einem Besuch eine Besuchskarte zu überreichen („la visite“ – „der Besuch“). Zum Teil wird sie heute auch noch so genannt.

Quelle: Tim Reckmann_pixelio.de

Das Ansehen der Visitenkarte in der Gegenwart

Die Funktion und das Design dieser kleinen Karte  haben sich sehr stark gewandelt im Laufe der Jahre. Während die Visitenkarten zur damaligen Zeit mit Absicht geknickt wurden, wird heutzutage peinlichst darauf geachtet, dass die kleinen Kärtchen auch ja keine Einkerbungen oder Eselsohren enthalten. Außerdem sind auf den gegenwärtigen Karten keine Gründe des Besuchs vermerkt, sondern es sind vielmehr wichtige Daten, wie zum Beispiel der eigene Name, die Adresse, Web-Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder auch die Faxnummer vermerkt. Auch Bezüglich des Designs sind in keinster Weise Grenzen gesetzt. So können zum Beispiel persönliche Fotos, Comicvorlagen, Firmenlogos, exclusive Rahmen und vieles mehr mit eingebunden werden – egal, ob im Quer- oder im Hochformat.

Quelle: by_S. Hofschlaeger_pixelio.de

Wichtiges zum Umgang mit einer Visitenkarte

Es gibt einige, sehr wichtige Regeln, im Umgang mit einer Visitenkarte. Werden diese Regeln eingehalten, so wird die Karte als Kommunikationsmittel anerkannt und geschätzt.

Das äußerliche Erscheinungsbild

Auch in Bezug auf das kleine Kärtchen zählt der erste Eindruck. Weist die Karte Flecken, Knicke, Verschmutzungen oder sogar handschriftliche Korrekturen auf, so wirkt die Karte unprofessionell. Verständlicherweise wird so eine Visitenkarte nicht ernst genommen und verschwindet oftmals gleich im Mülleimer. Aus diesem Grund, sollte eine Visitenkarte immer im jungfräulichen Zustand übergeben werden, denn nur so ist ihre Funktion als Aushängeschild vollkommen gegeben.

Die Aufbewahrung der Visitenkarte

Die Visitenkarte ist weitaus mehr als nur ein kleines Fetzen Papier. Sie enthält wichtige Daten, die gerade im beruflichen bzw. geschäftlichen Bereich von sehr großer Bedeutung sind. Daher sollten Visitenkarten stets in einem vernünftigen Etui aufbewahrt werden. Die Karten werden so nicht nur vor Einflüssen von außen geschützt, wie Staub und Dreck, sondern es wird dem Empfänger der Visitenkarte auch der Hinweis vermittelt, dass die Visitenkarte mit Beachtung zu behandeln ist. Wobei eine Aufbewahrung  in einem Portemonnaie oder noch schlimmer; in der Hosentasche ein absolutes „no-go“ ist.

Der richtige Übergabe Zeitpunkt der Visitenkarte

Der Zeitpunkt der Übergabe sollte immer passend gewählt werden. Oftmals wird die Karte schon bei der Begrüßung überreicht, was auch ein vernünftiger Zeitpunkt ist, da man sich meistens unter einem vier Augen Gespräch befindet. Jedoch wenn man auf eine Gesprächsrunde mit mehreren Menschen stößt, sollte man mit der Übergabe einer Visitenkarte noch abwarten, da eine unerwartete Übergabe von anderen Gesprächspartnern als störend empfunden werden kann.

Quelle: Sparkie_pixelio.de

Regeln für die Annahme einer Visitenkarte

Auch für Empfänger einer Karte gelten bestimmte Benimmregeln: In erster Linie ist es wichtig, dass die Karte mit Respekt entgegengenommen wird. Durch ein intensives Lesen der Visitenkarte bekommt der Überbringer das Gefühl, dass man Interesse an seiner Person hat. Außerdem sollte die Karte nicht umgehend im Portemonnaie verschwinden, sondern man platziert sie neben sich auf dem Tisch, was durchaus Vorteile hat, falls einem der Name des Gegenübers nicht einfällt, so lässt sich der Name einfach von der Karte ablesen.

Der Umgang mit überreichten Karten

Auch fremde Visitenkarten wollen respektvoll und pfleglich behandelt werden. Aus diesem Grund sind handschriftliche Notizen ein absolutes „No-Go“, insbesondere in der Gegenwart des Überbringers. Nur wichtige Daten, wie zum Beispiel eine neue Anschrift oder eine Mobilfunknummer dürfen auf die Visitenkarte des Überbringers notiert werden. Am besten bewahrt man die Karten, die man erhalten hat, in einem Karten Etui auf.

Visitenkarten – Fazit

Wenn ich Visitenkarten erstelle, nehme ich mir genügend Zeit dazu, da mir bewusst ist, dass eine mühevoll erstellte Visitenkarte mein Aushängeschild nach außen ist. Ein Visitenkartenetui habe ich mir kürzlich bei einem großen Online-Händler gekauft.

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