Anzug und Co: Tipps für ein gutes Styling

Grundregeln der Herrenmode

Für jede Gelegenheit lässt sich das passende Outfit am leichtesten zusammenstellen, wenn die Basics stimmen! Wenn ihr, die „Herren der Schöpfung„, folgende Grundregeln beachtet, kommt ihr gut gekleidet durch die Woche. Aber eins möchte ich gleich vorweg nehmen: Selbst wenn ihr am Rednerpult steht oder hinter einem Schreibtisch sitzt, euer Oberkörper wird stets zu sehen sein. Ein zeitloses Sakko von Esprit, dass aus hochwertigen Materialien hergestellt wurde, entscheidet welchen Eindruck ihr auf andere hinterlasst. Ob es perfekt sitzt, könnt ihr an folgenden Merkmalen erkennen:

Quelle: M. Fröhlich_pixelio.de

Das Sakko

  • Die Manschetten des Hemdes sollten 1 bis 2 Zentimeter aus den Ärmeln herausragen. Außerdem sollte der Hemdkragen, den Kragen des Sakkos, um ca. einen Zentimeter überragen.
  • Für die Länge des Sakkos gilt folgende Faustregel: Hauptsache das Hinterteil und der Schritt sind bedeckt.
  • Der unterste Knopf sollte bei einreihigen Dreiknopfanzügen nicht geschlossen werden, da sonst das Sakko an den Hüften und am Hinterteil spannen könnte. Lediglich  der erste Knopf sollte ganz nach Belieben geschlossen oder offen getragen werden.
  • Ein geschlossenes Sakko sollte keine Falten am Rücken bilden.

 Die Hose

Bei geschäftlichen Anlässen sollten Hose und Sakko stets eine harmonische Einheit bilden. Am besten ihr prüft eure Hose auf folgende Kriterien:

  • Das Hosenbund sollte weder rutschen noch kneifen
  • Abhängig vom Schnitt ist die Länge der Anzughose. Die Hose sollte am Absatz der Schuhe enden, vorausgesetzt die Hose hat ein weites Hosenbein. Eng geschnittene Anzug Hosen wiederum, sollten am Schuh, bei der Hälfte der Fersen Kappe enden.
  • Nur zum klassischen Anzug trägt man Hosen mit Aufschlag, auf keinen Fall sollten Aufschlaghosen zum Frack, Cut oder Smoking getragen werden.
Quelle: Konstantin Gastmann_pixelio.de

Das Hemd

Das Hemd zum Anzug kann gemustert oder auch uni sein. Wirklich entscheidend dabei ist, dass die Armlänge korrekt ist. Diese lässt sich durch diesen einfachen Trick ermitteln: Am Manschetten Ende, sollte bei hängenden Armen, zwischen den beiden  Daumengelenken, die Hände enden. Das Hemd hat die richtige Länge, wenn die Ärmel bis zu diesem Punkt reichen.

Die Weste

Eine Weste muss man nicht unbedingt tragen. Aber wenn ihr euch für eine entscheidet, dann nur so bitte:

  • Wie bei einem einreihigen Dreiknopfanzug, sollte auch der unterste Knopf, an der Weste geöffnet sein.
  • Tragt nur Westen, deren Knöpfe sich einfach schließen lassen. (Also zieht bei der Anprobe euren Bauch nicht ein.)

Die Krawatte

Die Krawatte; das wichtigste Accessoire eines Geschäftsmanns, kann ein fades Anzugmodell durchaus  aufpeppen.

  • Im Idealfall sollte die Krawattte so lang gebunden sein, dass der Bund der Hose bedeckt ist.
  • Achtet bitte darauf, dass Sie aus 3 Teilen genäht wurde.
  • Bevorzugt Krawatten aus reiner Seide. Aber Achtung: Oft besteht der Futterstoff aus Baumwolle, obwohl die Krawatte laut Etikett aus 100% Seide besteht.
  • Gegenwärtig werden klein gemusterte Krawatten zu gemusterten Anzügen getragen. Am besten kombiniert ihr Unifarbene Zweiteiler mit einem gemusterten Schlips
Quelle: Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

Die Strümpfe

Selbstverständlich schaut man auch auf die Füße. Bei der Wahl der Strümpfe gilt: Kniestrümpfe sind zum Anzug ideal. Sie sollten jedoch eine Nuance dunkler sein als die Farbe der Hose. Nur bei hellen Anzügen orientiert sich die Farbe der Strümpfe an den Schuhen.

Anzug und Co – Fazit

Mir persönlich gefallen die Grundregeln der Herrenmode sehr, da es nicht viel Budget bedarf, außerdem nicht viel Mühe, um gut gekleidet, durch die Woche zu kommen. Weitere Tricks und Tipps für ein perfektes Anzug-Styling könnt ihr gerne auch noch hier nachlesen.

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