Bitterstoffe – warum helfen sie beim Abnehmen?

Viele Menschen mögen keine Lebensmittel und Gemüsesorten die Bitterstoffe enthalten. Wobei diese Abneigung instinktiv erfolgt. Was jedoch fast unbekannt ist – Bitterstoffe regen unseren Fettstoffwechsel an, wodurch die Gewichtsabnahme unterstützt wird.

Als unsere Vorfahren noch um das alltägliche Überleben kämpfen mussten, war der tägliche Bedarf an Kalorien um ein vielfaches höher als in der heutigen Zeit. Beim Sammeln von Beeren, Blätter und Wurzeln, sowie beim Fischen und Jagen, wurde sehr viel Energie benötigt. Die Urzeitmenschen ernäherten sich deshalb sehr kalorienreich.

Bitterstoffe, Quelle: pixabay
Bitterstoffe, Quelle: pixabay

Jedoch konnten Pflanzen mit Bitterstoffen den Jagderfolg zunichte machen, da sie den Energieverbrauch unserer Vorfahren steigerten. Die erlangten Kalorien wurden schneller verbrannt, als sie eigentlich sollten. Damit die Menschen immer ausreichend Energie und Kraft für die täglichen Dinge hatten, vermieden sie Pflanzen mit Bitterstoffen zu essen.

Heutzutage ist die tägliche Aufnahme von Kalorien oftmals höher als der eigentliche Bedarf. Oft ist diese Umkehrung der Verhältnisse schuld daran, dass immer mehr Personen zunehmen. Wir haben unsere Essens- und Lebensgewohnheiten schneller verändert, als wie die Evolution darauf reagieren konnte. Daher ist es in der heutigen Zeit empfehlenswert, Speisen und Pflanzen zu sich zu nehmen, die Bitterstoffe aufweisen.

So kann man aktiv sein Körpergewicht beeinflussen. Vielleicht machen diese guten Eigenschaften der Bitterstoffe es dir leichter, das du dich an sie gewöhnst und sie im besten Fall sogar auch magst!

Bitterstoffe – Welche Pflanzen enthalten sie?

Zu den Gemüse- und Pflanzensorten, die Bitterstoffe enthalten, zählen unter anderem:

  • Artischocken
  • Baldrian
  • Beifuß
  • Brokkoli
  • Chicoree
  • Endivien
  • Löwenzahn
  • Pfefferminze
  • Radiccio
  • Rosenkohl
  • Rucola
  • Schafgarbe
  • Wermuth
  • wilder Hopfen und
  • Zichorie
Bitterstoffe, Quelle: pixabay
Bitterstoffe, Quelle: pixabay

Kräuter können auch als Gemüse oder als Tee verwendet werden. Die Fettverbrennung und die Verdauung werden durch den Genuss dieser Pflanzen angeregt. Nicht nur bei der Fettverbrennung sind diese Stoffe hilfreich, sie unterbinden auch Heisshungerattacken und die Lust auf Süßes. Daher ist es sinnvoll, wenn auch mal Kräuter und Pflanzen in der Küche Verwendung finden, die gewöhnlich selten auf dem Speiseplan stehen.

Mit etwas Recherche kannst du schnelle Rezepte finden, in denen angegeben wird, sie diese Kräuter- und Gemüsesorten zubereitet werden, damit nach der Zubereitung die Bitterstoffe nicht mehr dominieren.

[asa]B007Y5N178[/asa]

Add Comment