Sideboards: Merkmale und Nutzungsmöglichkeiten

Highboards, Schwebeboards und Lowboards

In unserer heutigen Zeit, setzen Sideboards  moderne und neue Wohntrends. Wobei sie nicht nur variabel einsetzbar sind, sondern sie dienen auch als Stauraum und werden dem klassischen Wohnzimmerschrank immer mehr vorgezogen. Es gibt die halbhohen Schränke in verschiedenen Ausführungen. Wobei sie einige Vorzüge bieten. Über die  Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von Sideboards könnt Ihr euch gern in meinem folgendem Artikel informieren:

Sideboards – Prinzipielle Merkmale

Es handelt sich bei einem Sideboard um einen halbhohen Schrank. Normalerweise gehören Türen und Schubladen, die sich meistens oben befinden, unter der Ablagefläche, zu den typischen Merkmalen. Ein Sideboard könnte man auch als eine Weiterentwicklung des klassischen Buffets bezeichnen. Es handelt sich dabei um ein leichtes Möbelstück. Seine Oberfläche wird als Serviertisch oder als Anrichte genutzt. Das Sideboard durfte in den 70er Jahren, in keiner Wohnung fehlen. Während es als Möbelstück der 50er Jahre noch eher bieder aussah, wurden seine Farben und Form in der sogenannten „Flower Power Zeit“ entsprechend progressiver und mutiger. Jedoch verschwand das Sideboard später komplett aus den Möbelhäusern, bis es vor ein paar Jahren wieder einen regelrechten Boom auslöste. Mittlerweile ist es in allen nur denkbaren Ausführungen und Preisklassen erhältlich.

Sideboards, Quelle: BAUR

Sideboards – Welche Ausführungen werden angeboten?

Sideboards gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen bei verschiedenen Möbelanbietern wie zum Beispiel  BAUR, Höffner oder Mömax.  Es gibt sie als Highboard, Schwebeboard und Lowboard. Wobei das Lowboard die niedrigste Ausführung ist und findet sich oft im heimischen Wohnzimmer, wo es meistens als Ablagefläche für Lautsprecherboxen, Plattenspieler, TV-Stereo-Anlage dient. Das TV-Lowboard Grasby II, der Marke Ars Manufacti, gefällt mir sehr gut. Es besteht aus recycelten lackierten echten dunklen Pinienholz an der Front sowie am Korpus. Das Gestell und die Griffe hingegen bestehen aus lackierten schwarzen Metall:


Sideboards, TV-Lowboard Grasby II, Quelle: Home24.de

Highboards zählen mit zu den Klassikern im heimischen Wohnzimmer. Im Gegensatz zum Lowboard besitzt das Highboard sehr viel Stauraum, es wird oft in Wohnzimmern, Arbeitszimmern und Küchen platziert. Finden kann man diese Art von Sideboards bei BAUR.de. Wobei Highboards zum Beispiel in Vintage-Optik die optimalen Möbelstücke für die Essecke sind. Bestückt mit Vasen, Porzellan oder anderem Dekorationsartikeln wirkt der Essbereich viel wohnlicher. Wer den Landhaus-Stil mag, sollte sich für ein Highboard aus Massivholz entscheiden. Sehr modern hingegen wirken Highboards in Hochglanz-Optik, besonders im heimischen Wohnzimmer wenn es mit einem Ledersofa kombiniert wird. 

Sideboards, Highboard, Nepal,der Marke Forte, Quelle: BAUR.de
Sideboards, Highboard, Nepal,der Marke Forte, Quelle: BAUR.de

Direkt an der Wand, wird das Schwebeboard angebracht und bringt somit Leichtigkeit in den Raum bzw. das Zimmer. Es sieht nicht nur im Wohnzimmer gut aus, sondern auch im Arbeitszimmer oder Esszimmer. Die Serie Cubo von Sudbrock zeigt, dass ein Schwebesideboard viel Leichtigkeit in den Raum bzw. das Zimmer bringt.

Sideboards, Schwebeboard Cubo von Sudbrock, Quelle: online-moebel.kaufen.de

Sideboards – Unterschiede in Material, Design und Farbe

Aber auch in Design, Material und Farbe gibt es bei den Sideboards Unterschiede. Die Türen lassen sich klappen oder schieben, sind aus Holz, Metall oder Glas, und sind Matt, schlicht oder in Hochglanz. Unterschiedliche Farbkombinationen sorgen für Einzigartigkeit und Abwechslung. Außerdem können diverse Beleuchtungsmöglichkeiten für stimmungsvolle Augenblicke sorgen. Besonders sind es hier Leuchtspots und auch Lichtleisten.

Beliebte Holzarten bei einem Sideboard

Ein klassisches Sideboard aus massiven Holz, ist ein beliebtes Möbelstück für Jugend-, Arbeits- oder Wohnzimmer. Als Holzarten werden  die nordamerikanischen sowie die europäischen Laubhölzer bevorzugt. Es ist anstelle des Wohnzimmerschranks, ein echter Eyecatcher im Zimmer. Daher ist es denkbar, für einen rustikal eingerichteten Raum das Sideboard aus

  • Lärchen-
  • Fichten- oder 
  • Kiefernholz 

auszuwählen. Aber auch Material-Kombinationen liegen heutzutage voll im Trend. Lasierte Fronten mit Granit oder Holz mit Hochglanzfronten sorgen für abwechslungsreiche Lichteffekte. Sehr beliebt für die Türen ist wiederum auch Glas, da es das Sideboard optisch gesehen auflockert. Trotzdem sind auch heimische Holzarten wie Lärche, Fichte, Erle, Ahorn, Esche oder Walnuss groß angesagt.

Sideboards, Quelle: BAUR

Exotische Hölzer

Die Auswahl für ein Sideboard ist bei den Laubhölzern wesentlich größer. Das helle Ahornholz ist ebenso ansprechend wie das ausgefallene Mahagoni, die dunklere Holzart von Kirsche und Erle oder aus Eiche das Sideboard. Es handelt sich dabei um eines der schweren Hölzer, woraus sich der Name massiv Eiche oder Eiche-massiv entwickelt hat. Buchstäblich zur Einrichtung muss das Sideboard aus asiatischem Teakholz passen. Als Einzelstück ist es edel bis fein, was jedoch dazu führen kann, dass ein Sideboard aus Teakholz deplatziert wirkt.

Sideboards – mit eingebauter Technik

Momentan sind auch Sideboards, die mit einer eingebauten Technik versehen sind, sehr beliebt, wodurch die Verwendung eines Musikplayers möglich ist. So ist es ohne Probleme möglich, Musik ohne Kabel abzuspielen. Im Sideboard ist die dazu benötigte Technik versteckt und somit sind die Abstellflächen frei gehalten. Aber auch Stereoanlagen, DVD-Player und Fernseher lassen sich vollkommen problemlos mit den heutigen modernen Sideboards kombinieren. Brauchbare Neuerungen und Kabelleisten sind durchaus hilfreich, ein perfektes Gesamtbild zu bekommen.

Sideboards – Fazit

Ich finde es sehr gut, das es eine sehr große Auswahl an Sideboards gibt. Sowie das für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Aufgrund der großen Auswahl, sollte man sich vor dem Kauf überlegen, welche Funktion ein Sideboard erfüllen sollte. Weitere Ideen zur Wohnungseinrichtung, könnt Ihr auch gerne hier nachlesen.

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