Testosteronmangel bei Männern

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Fühlst Du Dich mitunter niedergeschlagen, schlapp, antriebslos und hast öfter einen Durchhänger und weißt nicht warum? Vielleicht tröstet es Dich etwas, das Du mit diesen Problemen nicht alleine dastehst, weil schätzungsweise bei mindestens jedem 5. Mann über 60 Jahre ein unentdeckter Testosteronmangel die Ursache ist. In meinem folgenden Artikel möchte ich mehr Bewusstsein über das Thema Testosteronmangel bei Männern schaffen, über die verschiedenen Symptome aufklären sowie auf die folgenden Themen eingehen:

Testosteronmangel, Quelle: pixabay
Testosteronmangel, Quelle: pixabay

Testosteronmangel – Häufige Symptome

Sexuelle Probleme: Erektionsprobleme, sexuelle Lustlosigkeit, hoher Leidensdruck. Nicht ausreichende beziehungsweise keine Wirkung von PDE-5 Hemmern, eine Wirkstoffgruppe zur Behandlung von Impotenz (Viagra und Co.): wobei ein Mangel an Testosteron der Grund sein kann. In der Regel können PDE-5 Hemmer nur dann gut wirken, wenn der Testosteronspiegel des Mannes im Normalbereich liegt. Bei bis zu 37% der Männer, die an einer Erektionsstörung leiden, denen ein PDE-5 Hemmer verschrieben wurde, wirkten diese nicht zufriedenstellend oder gar nicht.

Verschiedene Begleiterkrankungen können „Schuld“ sein, jedoch bei ungefähr 50% der Betroffenen liegt ein Mangel an Testosteron vor. Wird bei diesen Patienten, die an einer erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung, ED) leiden, der Testosteronmangel erfolgreich behandelt (und bei Bedarf ein PDE-5 Hemmer eingenommen) kommt es in der Regel zu einer wesentlichen Besserung der erektilen Funktion beziehungsweise nach ungefähr 6 Monaten oft zu einer Beseitigung der Erektionsstörungen.

Testosteronmangel, Quelle: pixabay
Testosteronmangel, Quelle: pixabay

Einschränkung der Leistungsfähigkeit (beruflichen): Müdigkeit, Schlafprobleme, Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und körperliche Leistungsschwäche. Häufige Symptome eines Testosteronmangels auf den Punkt gebracht:

  • Abgeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen, abgekürzt: ED)
  • Gereiztheit
  • Hitzewallungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Libidoverlust
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen

Nicht nur der Mann wird durch die beiden Symptombereiche negativ beeinflusst, sondern sie wirken sich auch auf die Beziehung zum Partner/zur Partnerin, zu Kollegen, Familie und Freunden negativ aus.

Die oben genannten Symptome „tun Männer häufig ab“ – meistens machen sie (privaten und beruflichen) Stress etc. dafür verantwortlich. Normalerweise gehen Männer am ehesten bei sexuellen Leidensdruck wie beispielsweise Potenzproblemen zum Arzt, da sich diese Problematik meistens zum einen nicht gut auf die Partnerschaft bzw. das Sexualleben auswirkt, der Mann deshalb aber auch psychisch leidet.

Die anderen zunehmenden Symptome wie Antriebslosigkeit, Schlappheit, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen usw. registriert er häufig erst nach und nach, da dies ein schleichender Prozess ist. Oft gewöhnt sich der Mann an diesen Zustand oder er ordnet dieses Befinden seinem Alter oder evtl. seinem Lebensstil ( einseitige Ernährung/zu viel Fast Food, kein Sport, zu viel Alkohol etc.) zu. Ganz nach dem Motto: „-das ist in dem Alter und bei meiner Lebensweise normal, ich schaffe es aber nicht etwas daran zu ändern“, so dass ein Arztbesuch weniger wahrscheinlich ist, wenn nur diese Symptome vorliegen (oder die sexuellen Symptome keine Rolle spielen weil zum Beispiel das Sexualleben in der Ehe „eingeschlafen“ ist und es ihn somit nicht stört bzw. er es nicht bemerkt).

Mein Vater litt unter Einschränkung der Leistungsfähigkeit, wobei dies wie ich bereits schrieb ein schleichender Prozess ist, der sich über Jahre strecken kann. Bevor er einen Arzt aufsuchte, machte er einen Selbsttest und das Ergebnis sprach für sich, so dass er umgehend einen Termin bei seinen Urologen machte. Bereits am Telefon klärte die nette Sprechstundenhilfe ihn darüber auf, dass eine Testosterontherapie bei zu niedrigen Testosteronwerten (zweimalige morgendliche Messung an 2 unterschiedlichen Tagen und Vorhandensein von Symptomen) von der Krankenkasse/-Versicherung erstattet wird.

Quelle: pixabay
Quelle: pixabay

Was passiert bei einer Behandlung mittels einer Testosterontherapie?

Das merkt der Mann kurzfristig (ab ca. 4 Wochen):

  • Verbesserte Stimmung
  • Höheres Energielevel
  • Steigerung der Libido – Steigerung der Lebensqualität und Wiederherstellung/Steigerung der Leistungsfähigkeit

Das merkt der Mann mittelfristig (ab 3-6 Monaten):

  • Der Gesamtköperfettanteil sinkt (unter der Voraussetzung, dass der Mann körperlich aktiv ist).
  • Der Bauchumfang reduziert sich aufgrund der Abnahme von viszeralem Fett, die Muskelmasse nimmt zu (Ausmaß der Änderungen sind auch abhängig von der Ernährung und dem Aktivitätslevel)
  • evtl. vorhandene depressive Verstimmungen und die erektile Funktion bessern sich

Das merkt der Mann längerfristig (ab 6 Monaten):

  • Senkung des Blutdruckes
  • Verbesserung der Blutzucker- und Blutfettwerte (z.B. Cholesterin)
  • Der Progression von (Prä) Typ-2-Diabetes kann entgegengewirkt werde. – Insbesondere bei „Risikopatienten“ mit weiteren Erkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2) sinkt bei langjähriger Therapie/Dauertherapie nachweislich das Mortalitätsrisiko.

Testosteronmangel – Fazit

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, ihr solltet euren Körper ernst nehmen und den Ursachen auf den Grund gehen. Tut eure
Probleme nicht einfach ab, sondern wendet euch an den Arzt eures Vertrauens. Der Selbsttest auf Mannvital kann eine erste Einschätzung geben.

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