Fußbodenheizung einstellen – Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie Ihre Fußbodenheizung energiesparend einstellen, können Sie damit Ihre Haushaltskasse entlasten. In meinem folgenden Artikel erkläre ich, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Fußbodenheizung, Bild von Arek Sochsa auf pixabay
Fußbodenheizung, Bild von Arek Socha auf Pixabay

Fußbodenheizung – Die richtige Einstellung

Im Durchschnitt setzen sich 70 Prozent der Energiekosten aus Heizkosten zusammen. Wobei Fußbodenheizungen grundsätzlich beim Sparen helfen können – vorausgesetzt, wenn sie korrekt eingestellt sind. Wenn dies nicht der Fall ist, kosten sie viel Geld und Energie, außerdem wärmen sie nicht richtig. Folgende Punkte sind wichtig, wenn Sie Ihre Fußbodenheizung einstellen:

Vorlauftemperatur

Sehr wichtig ist es, die Vorlauftemperatur angemessen einzustellen. Diese Temperatur ist die Temperatur des Heizwassers. Diese fließt durch die Fußbodenheizung und verteilt die Wärme im Raum. Wurde die Vorlauftemperatur falsch eingestellt, verschenken Sie hier Potenzial. Meistens verfügen Fußbodenheizungen über einen Außenfühler, der mit dem System verbunden ist und die Temperatur automatisch regelt. Sollte Ihre Fußbodenheizung keinen besitzen, können Sie ihn nachrüsten. Ansonsten können Sie die Temperatur auch manuell regeln.

Die empfohlene Vorlauftemperatur ist von vielen Faktoren abhängig und liegt normalerweise zwischen 20 und 35 Grad. Welche Temperatur in Ihrem Fall richtig ist, lässt sich nur mit komplizierten Berechnungen herausfinden. Diese führt der Fachmann oder die Fachfrau durch.

Wartung

Der Aufbau einer Fußbodenheizung ist nicht einfach. Heizkessel, Heizkreisverteiler und Heizkreisregelung müssen optimal aufeinander eingestellt sein. Das sollten Sie alle ein bis zwei Jahre von einer Fachkraft überprüfen und dabei auch die Rücklauftemperatur kontrollieren lassen. Dies ist die Temperatur des Wassers, das aus der Heizung herausfließt. Ansonsten kann es passieren, dass Sie unnötig Energie verschenken.

Fußbodenheizung – das Maximum herausholen

Planung

Eine Fußbodenheizung benötigt ungefähr drei Stunden, um den Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen, also wesentlich länger als eine Wandheizung. Beim Heizen ist also ein wenig Planung notwendig. Stellen Sie die Heizung einige Stunden an, bevor Sie sich im jeweiligen Raum aufhalten möchten. Ähnlich verhält es sich beim Abschalten der Heizung: Die Wärme bleibt noch etwa zwei Stunden gespeichert. Sie können die Heizung also auch schon abschalten, wenn Sie noch einige Zeit im Raum sein werden. Einfacher können Sie es sich machen, indem Sie elektronische Heizkörperthermostate verwenden. Diese können Sie auf bestimmte Uhrzeiten vor einstellen. Lassen Sie sich dazu am besten im örtlichen Baumarkt beraten.

Raumgestaltung

Auch wenn sie schön aussehen, verhindern Teppiche die Ausbreitung der Wärme. Sie sollten nach Möglichkeit viel Bodenfläche freihalten, damit sich die Wärme im ganzen Raum verteilen kann.

Fußbodenheizung – Raumtemperatur

Der Mensch gewöhnt sich schnell an unterschiedliche Lebensumgebungen. Dies gilt auch für Temperaturen. Schon ein Grad weniger spart im Durchschnitt sechs Prozent Energie ein. Statt 23 Grad reichen auch 20 Grad für viel benutzte Räume. Für das Schlafzimmer oder den Flur sind 16 bis 18 Grad vollkommen ausreichend.

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